ÿþ<HTML> <HEAD> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=unicode"> <meta http-equiv="Content-Language" content="de"> <link rel="stylesheet" type="text/css" href="../../css/table.css"> <META name="GENERATOR" content="Microsoft FrontPage 6.0"> <META name="ProgId" content="FrontPage.Editor.Document"> <META NAME="description" CONTENT="Offizielle Webseite vom Sheikh Ahmad Kuftaro"> <META NAME="keywords" CONTENT="Gott, Allah, Mohammad, Mohamed, Islam, Frieden, Menschenrechte, Propheten, Umwelt, Religiöse Toleranz, Jihad, heiliger Krieg, Terrorismus, Geistlichkeit, Christmus, Sophismus, zdikr, quran, qur'an, koran, muslim, moslem, jesu, Wahrheit, Dialog, Groß Mufti vom Syrien, Syrien, Chrisit, Sheikh kuftaro, kaftaro, keftaro, kiftaro, Gewalt, Abraham, messiah, Religiöse Extremismus, Islamisches Zentrum, Sunnah, Religion, abunour, aboulnoor, abo noor, abonoor,Christenheit, Frieden, Menschenrechte, Brüder, Wahrheit, Prophet, Frauenrechte, Umwelt, Religiöse Toleranz, Gewalt, Frieden, Terrorismus, Gedankenfreiheit, Propheten Brüderlichkeit, Wissen, Tierenrechte, Geistlichkeit"> <TITLE>Die Vorschläge des Großmufti</TITLE> <SCRIPT language="JavaScript1.2" src="../left_menu.js"></SCRIPT></head> <body topmargin="0" leftmargin="5" rightmargin="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" style="border-collapse: collapse" bordercolor="#111111" width="100%" id="AutoNumber2"> <tr> <td width="100%" id="HeaderTable">Die Vorschläge des Großmufti</td> </tr> <tr> <td width="100%" id="blue"> Ayabe, Japan<br> November 1993 </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal" dir="LTR" style="direction: ltr; unicode-bidi: embed; margin-bottom: 13.5pt; line-height:150%" align="left"> <font size="2">Im Namen Gottes, des Gütigen, des Erbarmenden, - Segen und Frieden unseren Lehrern Muhammad, Jesus, Moses und allen anderen Propheten, Aposteln und Gesandten Gottes!<br> <br> Ich beginne diese Rede  Die Vorschläge des Großmufti , indem ich der Oomoto Foundation, unseren Brüdern in der Einheit mit Gott, die auf positives Handeln hinarbeiten und sich um das Vorwärtskommen der Menschheit bemühen, für diese Einladung und Gelegenheit danke.<br> <br> Heute geht die Welt durch ein Zeitalter großer Not ungeachtet der Tatsache, dass der Mensch große Fortschritte in der Technik gemacht hat und sein materieller Wohlstand um so viel größer ist als der seiner Vorgänger. Dieses zwanzigste Jahrhundert hat große Kriege gesehen, die viel Land verwüstet und das Glück und die Harmonie seiner Menschen zerstört haben. All dies passierte, weil der Mensch sein Glück durch rein materielle Bestrebungen gesucht hat, die ihn blind gemacht haben für die wirklichen Mittel, die zu seinem Glück geführt hätten. Diese Mittel lagen nicht im Verborgenen noch blieben sie unklar, aber sie wurden gemieden durch menschengemachte Ideologien und falsche Ziele während verschiedener Entwicklungsstadien.<br> <br> So gut gemeint diese Ideologien gewesen sein mögen, - der Mensch in unserem gegenwärtigen Jahrhundert leidet unter äußerster Armut und unter unheilbaren Krankheiten, die seine Vorgänger niemals kannten. Wir sehen, wie der Mensch seine Mitmenschen ruiniert durch die Verbreitung von moralischer Korruption in Form von Pornographie und durch Charaktere, die von der Gesellschaft akzeptiert werden, obwohl sie schlecht sind. Kurz gesagt steht der Mensch verloren da - wie ein verwundetes wildes Tier. Sein Instinkt veranlasst ihn eher, über jemanden herzufallen und zu töten, als ein Heilmittel zu suchen oder sich mit jemandem anzufreunden, der ihm helfen könnte. Seine Leiden haben gerade seine Menschlichkeit zerstört und ihn eines Gewissens beraubt, welches ihn zu Mitgefühl <br> und Liebe für seine Mitmenschen bewegt hätte. Allah spricht den Menschen im Koran in folgender Form an:<br> <br>  Wahrlich, diese eure Gemeinschaft ist eine einzige Gemeinschaft, und Ich bin euer Herr, darum dient nur Mir. <br> Sure 21, Die Propheten, Vers 92<br> <br> Solchermaßen legt Allah die Basis, auf der der Mensch das Glück erlangen kann. Dieser Ruf Gottes an die Menschheit ist nicht auf eine Religion oder auf ein Volk begrenzt, weil der Islam sich nicht damit zufrieden gibt, die Leute nur zum Glauben an den Einen Gott aufzurufen, sondern er ruft die Menschheit trotz ihrer Unterschiede zur Brüderlichkeit auf. Dies in Betracht ziehend, hat Muhammad, der Prophet des Islam, gesagt:  Das Beispiel für die Gläubigen in ihrer gegenseitigen Liebe und im Mitgefühl füreinander ist das eines Körpers, der, wenn ein Organ krank wird, alle anderen Organe aufruft, mit Wachsamheit und Fieber zu reagieren. <br> <br> Wir sehen in der gegenwärtigen Zeit, dass die Weltorganisationen wie der Sicherheitsrat und die Vereinten Nationen versagt haben und bloße Schatten der edlen Absichten sind, mit denen sie einst ihre Arbeit begannen.<br> <br> Wir als Menschen des Glaubens, die die Banner der Religion tragen, müssen die Uneinigkeit beseitigen, die uns trennt, und uns in Richtung der gemeinsamen Basis des Glaubens bewegen. Es ist Glaube und nur Glaube, der als Vorreiter das Schlachtfeld betritt und durch sein Licht Gerechtigkeit, Toleranz und Frieden verbreitet. Es ist dieser Glaube, der, wenn er mit Vernunft kombiniert wird, der Menschheit Wohlstand bringen wird und ihr längst verlorene Werte wie Mitgefühl und Liebe beibringt. Allah beschreibt den Auftrag Muhammads als einen globalen, indem Er sagt:<br> <br>  Und Wir entsandten dich fürwahr als eine Barmherzigkeit für alle Welt. <br> Sure 21, Die Propheten, Vers 107<br> <br> Das gilt weder für ein besonderes Volk noch für eine besondere Religion, - es gilt für alle. Wenn aber dem Menschen die Realität seiner tragischen Situation nicht bewusst wird, lässt er zu, dass die Welt um ihn herum zusammenbricht. Ich sehe, dass es unsere religiöse Aufgabe ist, eine Organisation zu gründen, in der alle großen Weltreligionen vertreten sind und die geleitet wird von Menschen, die frei von Vorurteilen sind.<br> <br> Genau diese Organisation muss als eine Vorhut gegen alle Formen der Unterdrückung und der Korruption stehen - egal, ob politisch, intellektuell oder sonstwelcher Art. Ich erachte es für notwendig, dass diese Organisation eng mit den Vereinten Nationen zusammenarbeitet zur Lösung der Probleme, mit denen wir in unseren gegenwärtigen Gesellschaften konfrontiert sind, indem wir deren Niveau anheben und die Menschenrechte unterstützen.<br> <br> Außerdem schlage ich vor, ein Buch zu schreiben, das alle Religionen und deren Rolle beim Erziehen des idealen Menschen (der für seine Familie sorgt und solchermaßen für die Gesellschaft) erklärt. Dieser Mensch sieht die Menschheit als eine internationale Bruderschaft und sucht die Zusammenarbeit.<br> <br> Allah sagt im Koran:<br> <br>  Helft einander zur Rechtschaffenheit und Gottesfurcht und nicht zur Sünde und Feindschaft. <br> Sure 5, der Tisch, Vers 2<br> <br> Friede sei mit euch allen!</font></p> </BODY> </HTML>